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Klostergasthof Raitenhaslach

Raitenhaslach 9
D - 84489 Burghausen,
+49(0)8677-9730
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ein Betrieb der Altstadthotels
Fam. Mitterer GmbH

Burghausen – Die Salzachstadt mit Geschichte

Die  bayerischen Landesteilungen, die "vielbeklagten, berüchtigten", so der Historiker Benno Hubensteiner, "schleudern Burghausen nicht hinab", sondern tragen die Stadt empor.
Für  Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern wird Burghausen bereits zur Nebenresidenz.


Das monumentalste Bauwerke ist die unbeschreibliche Burganlage, Mitte des 13. Jahrhunderts von Herzog Heinrich mit dem Ausbau begonnen, von Herzog Georg dem Reichen Ende des 15. Jahrhunderts weiter ausgebaut zur längsten Burganlage der Welt.


Über die Rolle der Burg als Nebenresidenz der Landshuter Herzöge schreibt der "Vater der Burghauser Geschichtsschreibung" Johann Georg Bonifaz Huber: "Man kann mit Recht sagen, Burghausen war dritthalb Jahrhunderte hindurch das Frauenzimmer und die Kinderstube, der lustige Tummelplatz der fürstlichen Jugend und der ruhige Witwensitz der niederbayerischen Zweige des Hauses Wittelsbach".


 Zwei Stadtbrände (1353 und 1504) waren für die Prägung des Gesichts der Stadt im Schatten der Burg entscheidend verantwortlich. Schnell baut man die Stadt wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt aber verliert Burghausen durch den Landshuter Erbfolgekrieg, der um das Erbe Herzog Georgs des Reichen entbrannt war, und bei der anschließenden "Wiedervereinigung Bayerns" den Residenzcharakter.


Glanzpunkte der Gotik gibt es noch heute in Hülle und Fülle. Berühmte Bauherren und Architekten haben sich verewigt. Der berühmteste von allen: Meister Hans von Burghausen, der in der Bauhütte der St.-Jakobs-Kirche sein Handwerk erlernt haben dürfte. "Der Vater der Bairischen Spätgotik" (Hacker) baut bedeutsame Kirchen in Altbayern, unter anderem die Martinskirche in Landshut, die Nikolauskirche in Neuötting und den Chor der Franziskanerkirche

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